Energie & Versorgung
· 260 Mitarbeitende im Gesamtprojekt · CRM-Transformation ·Vertriebsoptimierung
EWE.
Spät eingestiegen. Schnell aufgeholt. Gemeinsam geliefert.
Das Transformationsprojekt lief bereits, als wir dazukamen. Mehrere Teams arbeiteten parallel an unterschiedlichen Teilen einer neuen Systemlandschaft. Unser Auftrag: mit einem sechsköpfigen Team die Anforderungen aus verschiedenen Vertriebsbereichen zusammenführen, ein neues CRM in die bestehende Architektur integrieren und gleichzeitig ein gewachsenes Altsystem ablösen.
Dafür hatten wir maximal zwölf Monate.
260
Mitarbeitende im Gesamtprojekt
6
Mitarbeitende im Kernteam
12
Projektlaufzeit
mehrere
parallele Scrum-Teams
Branche · Energie & Versorgung
Standort · oldenburg
Laufzeit ·12 Monate
Format · Transformation · CRM · Integration · Agile Delivery

Das Projekt lief bereits. Nur nicht auf uns wartend.
Als wir in das Projekt einstiegen, waren andere Teams bereits deutlich weiter. Architekturentscheidungen waren getroffen, Schnittstellen in Arbeit und Abhängigkeiten zwischen mehreren Scrum-Teams entstanden.
Unser Teilprojekt musste sich in diese laufende Struktur einfügen – ohne den Rest auszubremsen.
Gleichzeitig sollte ein bestehendes CRM abgelöst, die neue Lösung in die vorhandene Systemlandschaft integriert und die Anforderungen verschiedener Vertriebsbereiche berücksichtigt werden.
Der Zeitrahmen dafür: maximal ein Jahr.
01
Später Projekteinstieg
Andere Teams hatten bereits Monate Vorsprung. Prozesse, Begriffe, Systeme, Schnittstellen und Entscheidungen mussten deshalb in sehr kurzer Zeit verstanden und eingeordnet werden.
02
Viele Stakeholder. Ein Vertrieb.
Die Anforderungen kamen aus unterschiedlichen Vertriebsbereichen. Jeder Bereich hatte eigene Prozesse, Prioritäten und Erwartungen an das zukünftige System.
03
Ablösung unter laufendem Betrieb
Das bestehende System konnte nicht einfach abgeschaltet werden. Bestehende Daten, Prozesse und Integrationen mussten kontrolliert in die neue Umgebung überführt werden.
04
Abhängigkeiten zu anderen Teams
Unser Produkt war kein isoliertes CRM-Projekt. Zahlreiche Funktionen waren von Systemen, Schnittstellen und Ergebnissen anderer Scrum-Teams abhängig.
Wir mussten nicht alles neu denken. Wir mussten schnell verstehen, was zusammengehört.
Schritt 01 · Kontext
Erst verstehen. Dann beschleunigen.
Zu Beginn ging es nicht darum, möglichst schnell neue Anforderungen zu produzieren.
Wir mussten verstehen, welche Entscheidungen bereits getroffen worden waren, welche Abhängigkeiten bestanden und wie unser Teilprojekt in das Gesamtprogramm passte.
Dadurch konnten wir innerhalb kurzer Zeit fachlich zu den bereits länger laufenden Teams aufschließen.
Schritt 02 · Vertrieb
Sechs Leute. Viele Perspektiven.
Unser Kernteam bestand aus sechs Mitarbeitenden.
Als Product Owner haben wir die Anforderungen der unterschiedlichen Vertriebsbereiche zusammengeführt, priorisiert und in eine gemeinsame Produktlogik übersetzt.
Nicht jeder Wunsch wurde damit automatisch zum Feature.
Entscheidend war die Frage:
Was verbessert den Vertrieb und was erzeugt lediglich neue Komplexität?
Schritt 03 · Orchestrierung
Ein Produkt. Mehrere Scrum-Teams.
Viele Anforderungen konnten nicht innerhalb unseres eigenen Teams gelöst werden.
Schnittstellen, Daten, Prozesse und technische Voraussetzungen lagen teilweise bei anderen Teams.
Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit bestand deshalb darin, diese Abhängigkeiten früh sichtbar zu machen, Entscheidungen herbeizuführen und die verschiedenen Beteiligten so zu koordinieren, dass unser Team nicht auf Ergebnisse warten musste, die niemand eingeplant hatte.
Aus einem einzelnen Teilprojekt wurde damit vor allem eine Orchestrierungsaufgabe.
Schritt 04 · Integration
Kein CRM ist eine Insel.
Die neue Lösung musste sich in eine bestehende und parallel weiterentwickelte Systemlandschaft integrieren.
Gleichzeitig musste das bisherige System kontrolliert abgelöst werden.
Wir haben deshalb nicht nur Funktionen betrachtet, sondern immer den vollständigen Zusammenhang:
Vertriebsprozess → Daten → Schnittstellen → bestehende Systeme → neues System → Nutzer.
So entstand keine isolierte Anwendung, sondern ein integrierter Bestandteil der neuen Vertriebslandschaft.
03 · Unsere Rolle
„Product Owner. Und Übersetzer zwischen Fachbereich und IT.."
04 · Ergebnis
Ein Jahr Zeit. Und keine Zeit für monatelanges Einarbeiten.
01
Time to Interactive
4,8s
2,1s
-56%
02
Lighthouse Performance
67
98
+46%
03
Durchschn. Session-Zeit
0:48
1:08
+42%
05
Pflege-Aufwand
6 Std./Woche
0,5 Std./Woche
-92%
Der entscheidende Erfolg bestand nicht darin, einfach ein neues CRM einzuführen. Wir mussten innerhalb eines bereits laufenden Großprojekts schnell genug Kontext aufbauen, um mit Teams gleichzuziehen, die deutlich früher gestartet waren und aus unterschiedlichen Vertriebsanforderungen eine umsetzbare gemeinsame Lösung machen.
Für Sie?